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Arbeitsblätter Direkte Rede

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Die direkte Rede ist ein wichtiges Element bei der Wiedergabe von Gesprächen oder Gedanken. Die Schüler sollen lernen, wie die direkte Rede in Texten gebraucht wird und wann sie sinnvoll zum Einsatz kommt. Hinzu kommt die korrekte Abgrenzung im Text durch die Verwendung von Anführungszeichen. Weitere Übungsmöglichkeiten sind auch die Umsetzung von Gedanken- oder Sprechblasen in Fließtexte oder die Umwandlung von Dialogen. Entsprechend eignet sich bei der Einführung direkter Rede auch eine Partner- oder Gruppenarbeit in der Klasse.


 

Direkte und indirekte Rede im Unterricht in der Grundschule

Im grundschulischen Deutschunterricht wird eine direkte Rede schriftlich als Aussage einer Person unter Anführungszeichen angeführt. Du kannst dir als Beispiel das Szenario vorstellen, in welchem Person A an Person B eine Nachricht von Person C übermittelt. Diese Schreibform stellt demzufolge einen Dialog da, in manchen Fällen auch einen gedanklichen Monolog. Direkten Reden kann auch ein Begleitsatz beigefügt werden. In manchen Gebieten sind direkte Reden auch unter dem Begriff der wörtlichen Rede bekannt. Die Funktion dieser ist in der Regel jene, eine unmittelbare Kommunikation von reellen oder surrealen Personen wiederzugeben.

Neben dieser Form von Kommunikation können auch indirekte Reden angewandt werden. Den Unterschied zu wörtlichen Rede findest du dabei in mehreren unterschiedlichen Punkten. Vereinfacht gesagt werden bei einer indirekten Rede keine Dialoge geführt, also keine Personen direkt angesprochen. Bei einer wörtlichen oder direkten Rede jedoch schon. Demnach liegt der erste große Unterschied in der Setzung von Anführungszeichen, die bei wörtlichen Reden bedacht werden, im Indirekten Fall jedoch nicht. Meistens wird auch auf eine Konjunktion verzichtet, oder das Wort "dass" zum Gebrauch gebracht. Du stellst bei direkten Rede auch eine Sprechpause fest, welche bei indirekten Reden nicht vorhanden sind und auch Satzzeichen werden berücksichtigt. Wörtliche Reden werden auch oft von einem Matrixsatz begleitet, die im anderen Fall nicht vorkommen sofern der Sprecher bekannt ist.

In der Grundschule werden direkte Reden ab der dritten Klasse besonders intensiv im Unterricht verwendet.

Der Einsatz von wörtlichen und indirekten Reden

Eine direkte Rede verwendest du immer dann wenn eine Unterhaltung zwischen zwei oder mehreren Personen zustande kommt. Sie spiegelt die unmittelbare Unterhaltung wider. Im Gegensatz dazu wirkt eine indirekte Rede distanzierter. In der Grundschule werden diese nur selten bis gar nicht zum Einsatz gebracht. Sie dienen beispielsweise dazu um nicht ein genaues Zitat wiederzugeben sondern die grundlegende Kernaussage. Den Schülern soll vermittelt werden wie sich eine Unterhaltung mit anderen Personen sowohl in der Praxis aufbaut, als auch wie sie sich schriftlich auffassen lässt. Wichtig und wissensfördernd für die Schüler ist dass du mit ihnen sowohl in der Theorie und Schreibweise direkte Reden übst, als auch in der Praxis, beispielsweise mit Partner- und Gruppenübungen.

Beispiele von direkten Reden

Beispiele von wörtlichen Reden mit Matrixsatz

Die Begleitsätze können dabei sowohl vor, zwischen als auch nach der direkten Rede stehen. Je nach Anordnung sind die jeweiligen Satzzeichen zu berücksichtigen.

  • Sie lobte den Schüler: "Ich bin stolz auf dich."
  • Er teilte seinem Freund mit: "Ich reise nächste Woche nach Spanien."
  • Der Vater schlug seiner Frau vor: "Man kann die Bücher auf einem Flohmarkt loswerden."
  • Das Kind las seinem Bruder vor: "Die Schildkröte und der Käfer sind beste Freunde."
  • Die Mutter sagte: "Mahlzeit, lasst euch das Essen gut schmecken."
  • "Du solltest mal wieder dein Zimmer aufräumen", sagte die Mutter zu ihrem Kind.
  • "Hilf doch bitte deiner Freundin mit ihren Lernübungen", forderte der Lehrer den Schüler auf.
  • "Ihr seid eine sehr lernbereite Klasse", lobte der Direktor seine Schulklasse.
  • "Wenn du aus dir etwas machen willst, erfordert es Lernbereitschaft und Disziplin", erklärten die Eltern dem Kind.
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Beispiele von wörtlichen Reden ohne Matrixsatz

  • "Ich hoffe das ist richtig!"
  • "Wer auch immer das getan hat, hat derjenige darüber nachgedacht?"
  • "Wer hatte denn diese Idee?"
  • "Wir alle könnten uns daran ein Beispiel nehmen!"
  • "Wenn wir das gemeinsam anpacken können wir das auch schaffen!"

Unterschiede der direkten Reden mit und ohne Begleitsatz

  • die Satzzeichen (Fragezeichen, Anführungszeichen, Doppelpunkte, Beistriche,...)
  • persönliche (direkte) Ansprache)
  • im Falle eines Matrixsatzes: dessen Position

Wichtig ist, dass der einzelne Schüler die richtige Setzung der jeweiligen Satzzeichen übermittelt bekommt und versteht wann sie wo und weshalb eingesetzt werden. Nur wenn der Schüler das verstanden hat kann er wörtliche Reden in korrekter Schreibweise einsetzen.

Unterschiede zwischen direkter und indirekter Rede in der Zeitform

Neben der Tatsache dass sich die Satzzeichen zwischen wörtlichen und indirekten Reden unterscheiden ändert sich mit der Zeitform die Ausdrucksform. Ein paar einfache Beispiele geben Aufschluss darüber:

direkte Rede

  • "Ich kann nicht mehr weiterlaufen." (Präsens)
  • "Ich habe nicht mehr weiterlaufen können." (Perfekt)
  • "Ich konnte nicht mehr weiterlaufen." (Präteritum)
  • "Ich hatte nicht mehr weiterlaufen können." (Plusquamperfekt)
  • "Ich werde weiterlaufen." (Futurum)
  • "Ich werde weitergelaufen sein." (Futurum exactum)

indirekte Rede

  • Sie sagt, sie könne nicht mehr weiterlaufen. (Präsens)
  • Sie sagt, sie habe nicht mehr weiterlaufen können. (Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt)
  • Sie sagt, sie würde weiterlaufen. (Futurum)
  • Sie sagt, sie werde weitergelaufen sein. (Futurum exactum)

Die goldenen Regeln der direkten Rede - Kommasetzung und Zeichensetzung

Im Folgenden haben wir eine kurze Übersicht dargestellt, wann genau die direkte Rede zum Einsatz kommt in Verbindung mit der richtigen Komma- und Zeichensetzung. Dies solltet ihr den Schülern in der Grundschule u.a. vermitteln:

  • wenn ein Begleitsatz vorhanden ist dürfen in einer wörtlichen Rede nicht mehrere Sätze zum Gebrauch kommen
  • wenn kein Begleitsatz vorhanden ist dürfen mehrere Sätze in eine Rede fallen. Alles was gesprochen wird muss dabei in Anführungszeichen gesetzt sein
  • bei vorangestellten Matrixsätzen folgt ein Doppelpunkt, ein Leerzeichen und dann das eröffnende Anführungszeichen. Auf es folgt die direkte Rede mit dem schlussendlichen Satzzeichen und dem abschließendem Anführungszeichen
  • wenn nach einer wörtlichen Rede ein Satz weitergeht so ist nach dem abschließenden Anführungszeichen ein Komma zu setzen
  • bei nachgestelltem Begleitsatz ist die wörtliche Rede vom Begleitsatz durch ein Komma zu trennen. Handelt es sich bei der Rede um einen einfachen Aussagesatz folgt vor dem abschließenden Anführungszeichen kein Punkt. Frage- und Rufzeichen werden bei Bedarf jedoch an jener Stelle gesetzt
  • wenn eine wörtliche Rede sich aus mehreren Sätzen zusammenfügt so können diese nicht durch einen einzigen Matrixsatz beendet werden
  • der zwischengestellte Matrixsatz steht zwischen zwei Kommata
  • der zwischengestellte Begleitsatz hat nur dann seine Gültigkeit wenn die Rede aus einem einzigen Satz besteht. Somit endet der erste Teil der Rede mit Anführungszeichen und Komma (ohne Punkt, Frage- oder Rufzeichen), und erst der zweite Teil mit dem Satzzeichen
  • wenn der zwischengeschobene Matrixsatz bei einer unterbrochenen Rede mit einem Punkt endet ehe der zweite Teil der direkten Rede folgt so handelt es sich in Wirklichkeit um einen nachgestellten Satz
  • kommt in einer wörtlichen Rede eine weitere wörtliche Rede vor so ist diese durch ein einmaliges Anführungszeichen zu kennzeichnen (ein Strich anstatt zwei)

Umformung

Direkte Reden können jederzeit in indirekte Reden umgewandelt werden. Dabei wird das vorhandene Verb in den Konjunktiv gesetzt, sowie die Pronomen von der ersten in die nun dritte Person. Dadurch entfallen die Anführungszeichen und es wird nicht mehr von einer direkten Rede gesprochen.

Übungen zum Thema der direkten Rede

Neben der modernsten Variante um direkte Reden zu üben - nämlich dem Computer - bewähren sich auch nach wie vor Arbeitsblätter und Übungsbeispiele aus diversen Schulbüchern. Die wohl gängigste Variante in diesem Fall ist ein Fließtext, bei dem der Schüler die jeweils fehlenden Satzzeichen einzufügen hat. Für begabtere gibt es auch die umgekehrte Ausführung: die Satz- und Grammatikzeichen sind angegeben und die direkte Rede sowie der eventuelle Begleitsatz gehören an der richtigen Stelle angegeben. Eine einfache Art der Lernkontrolle ist beispielsweise die Arbeit mit einem Löschblatt, wenn gerade kein Betreuer anwesend ist. Auch die Arbeit mit Karteikarten bewährt sich immer wieder.

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