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Arbeitsblätter Zeitformen

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Das Thema Zeitformen umfasst einen großen Bereich. Von der Vorvergangenheit, dem Plusquamperfekt, bis zur vollendeten Zukunft, dem Futur II gibt es eine Menge verschiedener Zeiten. Die Schüler sollen nach und nach lernen, diese in einem Text zu erkennen und korrekt einzuordnen. Außerdem wird verlangt, dass die Kinder entsprechende Zeitformen fehlerfrei bilden können. Wichtig dafür ist die eingehende Beschäftigung mit den Verbformen, da das Verb der jeweiligen Zeitform angepasst werden muss.


 

Arbeiten mit Zeitformen in der Grundschule

Um die verschiedenen Zeitformen im Deutschen auszudrücken, müssen die Verben konjugiert werden. Die Kinder in der Grundschule sollen in diesem Themenbereich lernen, wie die unterschiedlichen Verbformen gebildet werden, welche Bedeutung die einzelnen Zeitformen haben, wann sie verwendet werden und außerdem, woran die Zeiten erkannt werden können. Es ist außerdem wichtig, dass die Schüler zwischen Einzahl, Mehrzahl und den verschiedenen Personen unterschieden können.

Zeitformen in der Übersicht

Im deutschen gibt es sechs verschiedene Zeitformen, angefangen bei der Vorvergangenheit, dem Plusquamperfekt, bis zur vollendeten Gegenwart, dem Futur II. Die nachfolgende Tabelle enthält die Zeitformen der deutschen Sprache in der Übersicht:

Plusquamperfekt Perfekt Präteritum Präsens Futur I Futur II
ich war gegangen ich bin gegangen ich ging ich gehe ich werde gehen ich werde gegangen sein
du warst gegangen du bist gegangen du gingst du gehst du wirst gehen du wirst gegangen sein
er / sie / es war gegangen er / sie / es ist gegangen er / sie / es ging er / sie / es geht er / sie / es wird gehen er / sie / es wird gegangen sein
wir waren gegangen wir sind gegangen wir gingen wir gehen wir werden gehen wir werden gegangen sein
ihr wart gegangen ihr seid gegangen ihr gingt ihr geht ihr werdet gehen hr werdet gegangen sein
sie waren gegangen sie sind gegangen sie gingen sie gehen sie werden gehen sie werden gegangen sein

Präsens – Gegenwart

Das Präsens beschreibt die Gegenwart. Alles, was gerade im Augenblick geschieht, wird im Präsens ausgedrückt. Da es eine der gängigsten und wichtigsten Formen ist, bildet des Präsens einen guten Einsteg für die Beschäftigung mit den Zeitformen. Der Satz „Ich gehe zur Schule“ steht im Präsens, das Verb „gehen“ ist entsprechend der Zeit und der ersten Person in der Einzahl konjugiert. Dieser Satz soll im Folgenden als Beispiel dienen.

Perfekt – Mitvergangenheit

Das Perfekt beschreibt eine Handlung, die in der Vergangenheit liegt und abgeschlossen worden ist. Zur Bildung wird die konjugierte Präsens-Form der Hilfsverben „sein“ und „haben“ benötigt sowie das Partizip II des jeweiligen Hauptverbs. Während das Partizip für alle Personen gleich ist, muss das Hilfsverb der Person angepasst werden. Der Beispielsatz lautet im Perfekt: „Ich bin zur Schule gegangen“.

Präteritum – Vergangenheit

Das Präteritum beschreibt eine Handlung in der Vergangenheit. Diese Zeitform wird oft für Erzählungen verwendet. Entsprechend häufig tritt sie in Lesetexten auf und sollte auch von den Kindern in der Grundschule in Aufsätzen verwendet werden. Beispiel: Ich ging zur Schule.

Plusquamperfekt - Vorvergangenheit

Das Plusquamperfekt wird verwendet, wenn über eine Handlung gesprochen oder geschrieben wird, die vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit geschehen ist. Aus dem Kontext, oft sogar dem gleichen Satz, muss klar werden, dass hier ein vorvergangenes Ereignis beschrieben wird. Dann ist die Verwendung des Plusquamperfekts nötig. Zur Bildung werden die konjugierten Präteritum-Formen der Hilfsverben „sein“ und „haben“ und das Partizip II benötigt. Im Plusquamperfekt lautet der Beispielsatz mit einer kleinen Erweiterung: Ich war zur Schule gegangen (bevor ich mit der Ausbildung begonnen habe).

Futur I – Zukunft

Das Futur I beschreibt eine Handlung in der Zukunft. Da über ein Ereignis in der Zukunft nur Vermutungen angestellt werden können, ist das Futur I Ausdruck einer Vermutung oder einer Absicht die Zukunft betreffend. Zur Bildung wird die konjugierte Form von „werden“ mit dem Infinitiv des Hauptverbs kombiniert. Das Beispiel lautet: Ich werde zur Schule gehen.

Futur II – Vorzukunft

Das Futur II beschreibt eine Handlung in der Zukunft, die zum einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt abgeschlossen ist. Zur Bildung wird die finite Form von „werden“, das Partizip II des Hauptverbs und eine Form von „sein“ oder „haben“benötigt. Beispiel: Ich werde zur Schule gegangen sein (bevor ich mit der Ausbildung beginne).

Übungen mit verschiedenen Zeitformen

Zum richtigen Umgang, zum Erkennen und zum Anwenden der Zeitformen gibt es verschiedene Arbeitsblätter die im Unterricht eingesetzt werden können:

Übungen zu Zeitformen mit Verben stehen die beiden Vergangenheitsformen im Blickpunkt. Mit Hilfe der ersten Arbeitsblätter können die Kinder lernen, wie die Zeitformen richtig gebildet werden. Hier sollte zunächst auf eine der beiden Vergangenheitsformen beschränkt werden, üblicherweise wird mit dem Präteritum begonnen. Wenn die Kinder diese sicher beherrschen, kann die zweite hinzugenommen werden. Wenn beide eingeführt sind, können die Kinder in der Grundschule mit Arbeitsblättern arbeiten, auf denen sie eigenständig erkennen müssen, welche Zeitform die richtige ist.

Die Schüler sollen nicht nur lernen Verben korrekt zu konjugieren, sondern auch Zeitformen anhand der Verben zu erkennen. In den vorliegenden Arbeitsblättern sind in Übungstexten offensichtlich falsche Zeitformen der Verben verwendet worden. Die Schüler sollen diese als falsch erkennen und korrigieren. Durch diese Übungen wird den Kindern nachhaltig der Bedeutungsunterschied zwischen den konjugierten Verben und damit den Zeitformen vermittelt.

Wenn die Schüler die einzelnen Zeitformen kennen gelernt haben und sie in der Anwendung beherrschen, sollten Aufgaben gestellt werden, in den unterschiedliche Zeitformen nebeneinander verwendet worden sind. Dies entspricht dem realen Fall in den meisten Texten wie auch der gesprochenen Sprache. Zur Übung stehen unterschiedliche Aufgaben aus diesem Themenbereich zur Verfügung.

Bei den Arbeitsblätter, bei denen Zeitformen in einen Text eingesetzt werden sollen, sind Texte vorgegeben, in denen die Verben bzw. deren konjugierte Formen fehlen. Die Schüler sollen aus dem Kontext die Zeitform erschließen und diese korrekt in die Lücken einsetzen.

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Arbeitsblätter zur einfachen und zusammengesetzten Vergangenheit

Die einfache Vergangenheit ist eine der wichtigsten Zeitformen für Berichte, Erzählungen und Aufsätze. Es gibt Arbeitsblätter, in denen die Schüler die richtige Vergangenheitsform zu vorgegebenen Verben finden sollen. Diese sind als Einstieg sehr gut geeignet. Ähnlich sind die Lückentexte zu verwenden, in denen jeweils der Infinitiv eines Verbs gegeben ist und angepasst werden muss. Etwas schwieriger sind Arbeitsblätter, in denen vorgegebene Sätze und Texte im Präsens in die Vergangenheit überführt werden sollen. Wenn die Zeitform sicher beherrscht wird, empfehlen sich Bildergeschichten, zu denen die Schüler einen passenden Text in der Vergangenheit formulieren sollen.

Die zusammengesetzte Vergangenheit ist wie die einfache Vergangenheit eine wichtige Zeitform für Erzählungen, Geschichten und auch Aufsätze. Wichtig ist, dass die Kinder in der Grundschule lernen, die richtige konjugierte Form zu bilden, diese zu erkennen und anwenden zu können. In den Arbeitsblättern werden diese Kompetenzen ausgebildet. Zu Beginn können Aufgaben verwendet werden, in denen vorgegebene Verben aus dem Präsens in die zusammengesetzte Vergangenheit umgeschrieben werden müssen.Später kann dies auf Sätze und Texte ausgedehnt werden. Zum Schluss können die Schüler eigene Texte in dieser Zeitform verfassen.

Tipps zum Merken von Zeitformen für Schüler

Es ist sicher nicht einfach, sich in sechs Zeitformen zurechtzufinden. Namen, Verbformen und Sinn der Zeiten müssen von den Schülern beherrscht werden. Um das Lernen weniger abstrakt und nachhaltig zu gestalten, gibt es Arbeitsblätter mit Merksätzen und Eselsbrücken zu diesem Thema.

Didaktischer Kommentar zum Arbeiten mit den Zeitformen

Die Zeitformen sind ein sehr wichtiger Bestandteil des Deutschunterrichts. In Texten aber auch im Alltag werden den Schülern alle Zeitformen begegnen. Es ist daher wichtig, dass sie erkennen können, welche Zeitform verwendet wird. Dazu gehört auch die Einordnung, wann eine bestimmte Zeitform sinnvoll ist – und wann nicht. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schüler bei eigenen Texten nicht nur das Präsens und das Präteritum, sondern sämtliche Zeitformen fehlerfrei bilden können.

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