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Arbeitsblätter Verben

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Verben sind Tätigkeitswörter, den Schülern der Grundschule fällt der weniger elegante Begriff des „Tuwortes“ meist leichter. Die Verben als Wortart sind eng mit dem Satzglied des Prädikates verbunden. Gemeinsame Übungen bieten sich durchaus an. Es sollte dann aber auch verdeutlicht werden, das Verben und Prädikate nicht das selbe sind! Verben müssen in einem Satz nicht als Prädikat stehen. Im Zusammenhang mit Verben sollte auf die Bedeutung des Infinitivs sowie ferner auf die Konjugation von Verben eingegangen werden.

Der besseren Übersicht halber, haben wir die Arbeitsblätter in folgende Kategorien unterteilt:


 

Verben in der Grundschule

Das Prinzip von Verben, Tätigkeiten und Vorgänge zu beschreiben, lernen die Kinder bereits in der 2. Klasse kennen. Dies erfolgt anhand einfacher Benutzung der Wörter in Verbindung mit Bildern, die mithilfe von „Tuwörtern“ beschriftet werden sollen, oder dem Ergänzen von Anfangsbuchstaben. Verben als Wortart werden in der Grundschule allerdings erst ab der 3. Klasse vertiefend behandelt. Dabei wird dann auf die grammatischen Kategorien verwiesen, die sich an die Wortart Verb anschließen, sowie auf Verbindungen zu anderen Wortarten. Im Normalfall beschäftigen sich die Kinder erst mit Nomen, Artikeln und Adjektiven, da Verben komplexere Inhalte fordern.

Was sind Verben

Mittels Verben lassen sich Tätigkeiten, Vorgänge und Zustände ausdrücken, deshalb werden sie in der Grundschule auch „Tuwörter“ oder „Tätigkeitswörter“ genannt. Beispiele sind „essen“, „spielen“ und „schlafen“. Als wichtigste Instanz innerhalb eines Satzes ist das Verb unerlässlicher Bestandteil des Lehrplans. Die Schüler lernen in der 3. und 4. Klassenstufe, wie Verben konjugiert werden. Dafür wird der Begriff eingeführt, Verben zu beugen, wobei vom Infinitiv des Verbs ausgegangen wird. Innerhalb der Wortart wird zwischen starken und schwachen Verben unterschieden, außerdem zwischen Vollverben, Hilfsverben und Modalverben.

Unterrichtsmaterial zum Thema Verben

Die Schüler sollen im Zuge des Deutschunterrichts in der Grundschule ein Verständnis für die verschiedenen Wortarten und ihre Verwendung im Satz entwickeln. Verben können bereits in der 1. bzw. 2. Klasse zum Einsatz kommen, wobei die Inhalte sich lediglich auf das Merkmal der Beschreibung einer Tätigkeit beziehen sollten. Neben einem einfachen Merkblatt, was Verben sind, bieten sich Übungen an, mit denen die Kinder spielerisch an das Thema herangeführt werden. So finden sich unter den Verben Arbeitsblättern zum Ausdrucken auch Übungen zum Ausmalen von Verben, dem Beschriften von Bildern mittels Tätigkeiten und der Ergänzung des Anfangsbuchstabens. Besonders bebilderte Verben erleichtern den Schülern das Verständnis der Wortart.

Erst ab der 3. Klasse sollen sich die Kinder dann mit komplexeren Inhalten und der Verwendung der Verben im Satz beschäftigen. Zu Beginn können die Schüler die Verben hinsichtlich der Person und des Numerus beugen, wobei sie gleichzeitig die verschiedenen Personen (ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie) kennenlernen. Um ihnen diesen Einstieg zu erleichtern und dem Unterricht eine thematische Gliederung zu verleihen, lassen sich diese Übungen gut auf verschiedene Themenbereiche, wie zum Beispiel zum Thema „Frühling“, anwenden. Außerdem können die Kinder Verben zu unterschiedlichen Oberbegriffen sammeln, indem sie diese aufschreiben. 

Um das Wissen über die Anwendung auf unterschiedliche Personen zu überprüfen, bieten sich Fehlertexte an, in denen genau dies falsch gemacht wurde. Ebenso geeignet sind Lückentexte, da die Kinder die Verben so richtig in einen Satz einfügen müssen. Mit den Personalformen können sie dann auch selbst Sätze bilden. Verben nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in den Zusammenhang der Verwendung einzufügen, ist sehr wichtig und sollte so früh wie möglich geschehen. Unerlässlich ist auch die Behandlung der Zeitformen in Verbindung mit Verben, wenn sich der Unterricht den Verben zuwendet. Nachdem die Kinder gelernt haben, wie Verben nach ihrer Person gebeugt werden, können sie das gleiche anhand der verschiedenen Zeitformen versuchen, die natürlich vorher eingeführt werden sollten. Die Arbeitsblätter zu den Verben stellen auch in diesem Bereich Material zur Verfügung.

Ab der 3. Klasse und vor allem in der 4. Klasse sollen die Kinder die verschiedenen Arten von Verben unterscheiden, sowohl nach starken und schwachen Verben, als auch nach Voll-, Hilfs- und Modalverben. Zudem sollen sie Verben substantivieren und wissen, in welchen Fällen die Groß- bzw. Kleinschreibung angewendet werden muss. Die Konjugation sollte ihnen in der 4. Klasse leichter von der Hand gehen, sodass sie bereits schwierige Verben und Übungen selbstständig erarbeiten können. Damit der kreative Aspekt der Textproduktion auch im Grammatikunterricht genügend Beachtung findet, können Aufgaben zum Schreiben von Geschichten mit Verben gestellt werden. Adverbien werden meistens erst in der 4. Klasse behandelt. Es ist wichtig, dass die Kinder sie von anderen Wortarten, wie den Präpositionen, abgrenzen können.

Verben konjugieren in der Grundschule

„Spielen“ ist lediglich der Infinitiv eines Verbs, also die Grundform. Ihr lässt sich weder Person und Numerus noch Tempus und Modus zuordnen. Im Gegensatz dazu stehen die finiten Verben, wie sie im Satz verwendet werden:

  • „Paul spielt mit den Bauklötzen.“

Die folgenden grammatischen Kategorien lassen sich „spielt“ zuordnen: 3. Person, Singular, Präsens, Indikativ. Auf diese Art und Weise lässt sich jedes beliebe Verb konjugieren und wird damit in allen Situationen im Satz verwendbar gemacht.

Das Beispiel „spielen“ wird im Präteritum so konjugiert:

  • ich spielte
  • du spieltest
  • er/ sie/ es spielte
  • wir spielten
  • ihr spieltet
  • sie spielten

Der Imperativ, also die Befehlsform, ist „spiele“ bzw. „spielt“ im Plural. Die Kinder müssen lernen, Verben zu konjugieren, um sie richtig im Satz zu verwenden. In der konkreten Anwendung in ausgewählten Übungen wird ihr Verständnis für die grammatischen Kategorien gefördert.

Die Zeitformen von Verben

Das Tempus eines Verbs bestimmt dessen Zeitform. Eine Tätigkeit spielt sich entweder in der Gegenwart, der Vergangenheit oder der Zukunft ab. Welches Tempus vom Sprecher gewählt wird, hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt er seine Aussage trifft und in welcher zeitlichen Relation die tatsächliche Handlung dazu steht. Für die Kinder sind dies alles sehr abstrakte Begriffe, die einzeln aufgearbeitet werden und anhand von zahlreichen Beispielen dargestellt werden müssen.

Im Deutschen gibt es sechs Tempora:

  • Präsens – beschreibt die Gegenwart. Die Tätigkeit findet zeitgleich mit der Aussage statt, wobei sie bereits davor begonnen haben kann und erst in der Zukunft abgeschlossen wird. Beispiel: „Paul spielt.“
  • Präteritum – beschreibt die Vergangenheit. Die Tätigkeit ist zur Zeit der Aussage bereits geschehen. Beispiel: „Paul spielte.“
  • Perfekt – ist die vollendete Gegenwart. Es gehört zur gleichen Zeitstufe wie das Präteritum. Meistens wird es in der gesprochenen Sprache verwendet, um Sachverhalte zu schildern, die noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Beispiel: „Paul hat gespielt.“
  • Plusquamperfekt – ist die vollendete Vergangenheit oder auch Vorvergangenheit. Die Tätigkeit oder der Vorgang ist im Falle des Plusquamperfekts abgeschlossen und liegt bereits vor etwas Vergangenem, also dem Präteritum. Beispiel: „Paul hatte gespielt.“
  • Futur I – beschreibt die Zukunft, also Tätigkeit, die in der Zukunft erfolgen wird. Diese hat zum Zeitpunkt der Aussage durch den Sprecher allerdings noch nicht begonnen. Beispiel: „Paul wird (morgen) spielen.“
  • Futur II – wird als Vorzukunft bezeichnet. Es wird oft verwendet, um Vermutungen in der Vergangenheit des Sprechers auszudrücken oder ein Geschehen in der Zukunft als abgeschlossen darzustellen. Beispiel: „Paul wird (wohl) gespielt haben.“
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Arten von Verben

Während der Übungen zur Konjugation der Verben werden die Schüler bald feststellen, dass sich manche Verben leichter beugen lassen als andere. Dies sind die Verben, die ihre Grundform bei der Konjugation nicht verlieren – die regelmäßigen oder auch schwachen Verben. Auch „spielen“ gehört zu den schwachen Verben. Sollen die Kinder dagegen „fahren“ konjugieren, könnten sie auf Schwierigkeiten stoßen: Aus dem „a“ wird in der 2. und 3. Person Singular Präsens ein „ä“, nämlich „du fährst“ und „er/sie/es fährt“, im Präteritum allerdings ein „u“ („ich fuhr“, „du fuhrst“, ...). Solche starke Verben werden unregelmäßig konjugiert. Es ist hilfreich, wenn die Schüler die Sonderfälle schwieriger Verben lernen oder zumindest wissen, ob ein Verb ein starkes oder schwaches ist und wie es dementsprechend gebeugt wird.

Unter den Übungsblättern zu den Verben finden sich Auflistungen zu häufig verwendeten regelmäßigen und unregelmäßigen Verben, die den Kindern an die Hand gegeben werden können.

Daneben werden folgende Unterarten von Verben unterschieden:

  • Vollverben – können im Gegensatz zu den anderen beiden Verbarten (Hilfsverben und Modalverben) allein im Satz als Prädikat stehen. Beispiel: „Paul spielt mit den Bauklötzen.“
  • Hilfsverben – werden im Deutschen „sein“, „haben“ und „werden“ genannt. In Verbindung mit einem
  • Vollverben werden durch die Hilfsverben bestimmte grammatische Kategorien zum Ausdruck gebracht. Beispiel: „Gestern hatte es noch geschneit.“
  • Modalverben – können die Bedeutung eines Satzes im Zusammenhang mit dem Vollverb beeinflussen mittels der Wörter „dürfen“, „können“, „mögen“, „müssen“, „sollen“ und „wollen“. Beispiel: „Paul darf heute mit Anna spielen.“ / „Paul möchte heute mit Anna spielen.“

Auch diese sollen die Kinder ab der 3. Klasse im Deutschunterricht erlernen. Die Arbeitsblätter Verben zum Ausdrucken bieten vielfältige Übungen zu diesen Inhalten, unter anderem einfach verständliche Erklärungen zu den verschiedenen Arten von Verben.

Eine eigene Kategorie bei dem Unterrichtsmaterial zu den Verben bilden die Adverbien. Es ist sinnvoll, diese gemeinsam mit den Verben zu behandeln, da Adverbien die genaueren Umstände eines Geschehens bzw. einer Tätigkeit näher beschreiben. Es gibt Adverbien des Orts (lokal, z.B. „dort“), der Zeit (temporal, z.B. „morgens“), der Art und Weise (modal, z.B. „gern“) und des Grundes (kausal, z.B. „daher“). Die Arbeitsblätter bieten unterschiedlich praktische und theoretische Übungen zum Thema Adverbien.

Didaktischer Kommentar zu Verben in der Grundschule

Neben dem Aspekt der Rechtschreibung, der in der Primarstufe und darüber hinaus zu einem der grundsätzlichen Lehrinhalte gehört, fördert die Beschäftigung mit Verben das Verständnis für Wortarten und Grammatik, da diese im Satz angewendet werden müssen. Verben sind die wichtigsten Bestandteile von Sätzen und gleichsam das am schwierigsten zu vermittelnde Thema in der Schule. Die Arbeitsblätter, die hier kostenlos zum Download zur Verfügung stehen, versuchen rein theoretische Inhalte mit der praktischen Anwendung zu verknüpfen und auch einen gewissen Grad an Kreativität und freier Gestaltung zu gewährleisten. Parallel können natürlich die anderen Wortarten, wie Nomen, Adjektive und Artikel, im Unterricht behandelt werden. Sie sollten auch immer wieder mit den Verben verknüpft werden, was besonders hilfreich mittels thematischer Einstiege und Themenkomplexe ist.

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Adjektive, Artikel, Fragewörter, Nomen, Pronomen, Präpositionen, Teekessel Wörter, Wortarten allgemein
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